September 2017
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Angebote & Gesuche schnell gefunden
 
  Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie recht herzlich zum Newsletter der Unternehmensbörse Hessen.

In unserem monatlichen Rundschreiben finden Sie die aktuellen Inserate der Unternehmensbörse sowie interessante Artikel und weitere Informationen rund um unsere Tätigkeit.

In Kooperation mit dem Gewerbeimmobilien-Zentrum-Mittelhessen präsentieren wir Ihnen im Anschluss an die Inserate auch in diesem Monat wieder die "Gewerbeimmobilie des Monats".

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre unseres Newsletters. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme freuen.

Ihr Team der Unternehmensbörse Hessen

 
 
 
 
Angebote und Gesuche
 
 
     
Fertigungsunternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet im Bereich Armaturenbau sucht aus Altersgründen einen Nachfolger
Rhein-Main-Gebiet   Ihr Ansprechpartner: Die Wirtschaftspaten e.V.
 
 
 
     
Renommierter Hotel- und Gastronomiebetrieb sucht einen Nachfolger / Nachfolgerin
Mittelhessen   Ihr Ansprechpartner: Mühl Christ Partner Management Consulting GmbH
 
 
 
     
BImSchG zertifizierter und erfolgreich positionierter Entsorgungsfachbetrieb für NE-Metalle, Stahl- und Eisenschrotte (80%) sowie Gewerbe, Bau und Abbruchabfälle (20%) sucht Nachfolger
Mittelhessen   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Werbeagentur sucht aktiv tätige Beteiligung oder unternehmerische Partnerschaft
Mittelhessen   Ihr Ansprechpartner: Die Wirtschaftspaten e.V.
 
 
 
     
Maschinenbauunternehmen sucht Teilhaber und Geschäftsführer
Rhein-Lahn-Kreis   Ihr Ansprechpartner: Mühl Christ Partner Management Consulting GmbH
 
 
 
     
Hundehotel/ Hundepension mit großzügiger Immobilie und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten (u.a. Gästehaus) zu verkaufen
Rhein-Main   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Online-Versandhändler sucht Kapitalgeber bzw. aktiven Beteiligungspartner
Mitteldeutschland   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Alteingesessener Elektrofachbetrieb und –fachhändler für hochwertige Haushaltsgeräte im Rhein-Main-Gebiet sucht Nachfolger
Rhein Main   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Erfolgreiche CNC-Dreherei sucht Nachfolger zur Betriebsübernahme
Mittelhessen   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Erfolgreiches Unternehmen aus dem Bereich Holzhausbau sucht Nachfolger
Mitte DE   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Erfolgreicher Betrieb im Bereich Schreiner/Innenausbau im Rahmen einer Unternehmensnachfolge zu verkaufen
Hessen   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Weinhandel – exotische Weine - Internetshop
Zentral Rhein-Main   Ihr Ansprechpartner: Die Wirtschaftspaten e.V.
 
 
 
     
Formenbauer sucht Nachfolger im Rahmen der altersbedingten Betriebsübergabe
Mittelhessen   Ihr Ansprechpartner: exact Beratung GmbH
 
 
 
     
Unternehmerische Partnerschaft gesucht von langjährig tätigem Consultingunternehmen, als anerkannte fachkundige Stelle der Industrie
Rhein-Main-Gebiet   Ihr Ansprechpartner: Die Wirtschaftspaten e.V.
 
 
 
 
 
  Loslassen lernen  
 

Von Reinhard Rau, optimum consulting.de e.K.

Reinhard Rau, Inhaber der Optimum consulting.de e.K. ist Partner der Unternehmensbörse Hessen. In den nachfolgenden Fachartikel stellt er anhand verschiedener Fallbeispiele vor, was passieren kann, wenn Unternehmen die Nachfolge nicht rechtzeitig anpacken.

 
 
     
 

Internationale Untersuchungen zeigen, dass Unternehmensnachfolgen in Deutschland gegenüber anderen Ländern in Europa fünf bis acht Jahre später angestoßen werden. Der wesentliche Grund dafür liegt im Nicht-loslassen-Können des Alteigentümers. Dass es auch anders geht, zeigt der folgende Beispielfall:

Über eine Geschäftsbank, die bei seinem bisher sehr erfolgreichen Unternehmen einen signifikanten Umsatzrückgang der vergangenen Monate beobachtet hatte, wurde dem Unternehmer empfohlen, eine externe Analyse für die Gründe der aktuellen Geschäftsentwicklung vornehmen zu lassen. Nachdem der Senior seine psychologischen Hemmschwellen über Bord geworfen hatte, zeigte er sich sehr interessiert, seine letzte Entscheidung als Unternehmer mit einer erfolgreichen Nachfolgeregelung zu krönen.

Während der Vorbereitungsphase des Projektes wurden neben den privaten Plänen des Seniors vor allem die Ziele, das Ablaufprocedere sowie ein realistischer Zeithorizont diskutiert. Die Maxime war: Erhalt der Firma als Ganzes. Bereits zu Beginn der Klärungsphase stellte die Tochter klar, dass sie aus familiären Gründen für die Übernahme der alleinigen Geschäftsführung nicht zur Verfügung stünde. Angedacht war, dass der technische Leiter, wesentlicher Know-how-Träger der Firma, sofort die Geschäftsführung und den Verkauf übernehmen sollte. Die Tochter wollte unter ihm als kaufmännische Geschäftsführerin arbeiten. Weitere Reorganisationsmaßnahmen sollten zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Für die Erklärung der Gründe des Umsatzrückgangs lagen anfangs keine konkreten Informationen vor. Aus dem Gespräch mit der Geschäftsführung des größten Kunden ergab sich, dass ein Auftragsstopp vor dem Hintergrund einer neuen Konzernrichtlinie erfolgte. Diese sah vor, dass alle großen Lieferanten, insbesondere die inhabergeführte Unternehmen, eine „geordnete Unternehmensführung“ nachweisen mussten. Dieser Aufforderung war der Senior nicht nachgekommen. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man mit Qualität, Service und Preisen zufrieden war, und ein Wiederaufbau der Geschäftsbeziehung nach Erfüllung der bekannten Konditionen denkbar wäre.

Diesen Vorfall nahm der eingesetzte Leitungskreis zum Anlass, alle Abteilungen des Unternehmens auf mögliche Schwachstellen hin zu untersuchen. In diesem Zusammenhang wurden zusätzliche Experten für diese Aufgabenstellung hinzugezogen. Wichtig erschien es auch dem Team, die sogenannten Brennkittelfaktoren klar zu identifizieren und die Kosten für die Beseitigung von Engpasssituationen und des Brautschmückens zu ermitteln. Dabei wurden auch steuerliche Auswirkungen beim Rückzug des Unternehmers, Verwertung nicht betriebsnotwendigen Vermögens sowie das Thema der Entflechtung, also die private Nutzung von Geschäftsvermögen, betrachtet. Im Führungsteam entstand eine Aufbruchsstimmung, die von allen positiv aufgenommen wurde.

Bei der ersten Besprechung mit dem Senior wurden unter anderem folgende Eckpunkte festgehalten: Es bestanden sehr gute Chancen für die Rückgewinnung der Aufträge vom bisherigen Großkunden, Vorlage von Absichtserklärungen für neue Aufträge von einer Roboterfirma, sobald zwei neue CNC-Maschinen zur Verfügung stünden, Anpassung der Personalsituation um zwei Mitarbeiter (Verkauf und IT). Das kurzfristige Kostenvolumen war auf knapp 200.000 Euro pro Jahr geschätzt worden. Die Leasingkosten für zwei neue CNC-Vollautomaten waren darin bereits enthalten. Liquidität war ausreichend vorhanden, da die Gewinnentnahmen in den vergangenen Jahren sehr konservativ gehandhabt wurden. Die Vorschläge überzeugten auch den Senior und wurden zur Umsetzung freigegeben.
Die Hauptaufgabe des Unternehmensberaters bestand zu diesem Zeitpunkt neben der Ko-ordination des gesamten Nachfolgeprozesses darin, ein Exposé und einen Teaser zu erstellen, um damit die notwendigen Unterlagen für die Einleitung der Interessentensuche einzuleiten. Zwischenzeitlich wurde vom ihm auch auf Basis der Unternehmensanalyse eine erste Unternehmenswertermittlung durchgeführt. Hier bediente sich der Berater verschiedener Methoden, um einen sogenannten Kaufpreiskanal zu ermitteln. Ziel war es, dem Verkäufer einen Überblick über den voraussichtlichen Kaufpreis zu geben, mit dem er in die ersten Verhandlungen einsteigen konnte.

Die Identifizierung geeigneter Interessenten und deren erste Einschätzung als potenzielle Käufer erstreckte sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Über die Einschaltung bestehender Netzwerkkontakte, Chiffre-Anzeigen auf Internetbörsen und Fachmagazinen schälten sich acht Kaufinteressenten heraus. Nach einer ersten Überprüfung der Finanzstärke der Kandidaten durch Vorlage einer vorläufigen Finanzierungszusage blieben letztendlich nur noch drei Interessenten übrig. Nach Unterzeichnung der Vertraulichkeitserklärung wurden die Einzelgespräche angestoßen.

Wegen unterschiedlichen Firmenphilosophien wurden die Gespräche mit dem ersten Bewerber kurzfristig abgebrochen. Der zweite Bewerber wollte durch den Kauf seine Marktposition in der Region ausbauen und das Zielobjekt zu einer verlängerten Werkbank seiner Gesellschaft umzufunktionieren. Um die beabsichtigten Synergieeffekte erzielen zu können, war ein drastischer Personalabbau vorgesehen. Auch diese Gespräche wurden nicht weiter verfolgt. Der über eine Internetplattform generierte dritte Kontakt zeichnete sich als der interessanteste Nachfrager ab.

Um sich ein Bild von der Firma machen zu können, reiste das Projektteam zum Stammsitz des ausländischen Interessenten. Auch der Senior zeigte sich von der Verfassung, den Produktionsabläufen und Qualitätsniveau des Interessenten stark beeindruckt. Auch das Gespräch mit der Geschäftsbank, die das Projekt finanzieren wollte, verlief positiv. Noch vor Abreise wurde mit dem Interessenten ein Termin für den Start der Due Diligence-Gespräche vereinbart.

Nach Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Abgabe eines konkreten Angebotspreises fand das nächste Treffen unter Leitung des Eigentümers am Sitz des Zielprojektes statt. Die Atmosphäre konnte schon fast als freundschaftlich bezeichnet werden. Selbstverständlich wurden einige im Business Plan getroffenen Annahmen hinterfragt. Da es jedoch zwischenzeitlich der Zielgesellschaft gelungen war, vom ehemaligen Großkunden erste erwähnenswerte Aufträge zu bekommen, war die Ausgangsposition recht komfortabel. Letztendlich wurde ein Kaufpreis diskutiert, der sogar leicht über dem Wert der Absichtserklärung lag.

Beim Folgetreffen in Deutschland wurde der Kaufvertrag für die Übernahme der 74,9 Prozent GmbH-Anteile des Seniors endgültig verhandelt. Im Vertrag wurde ebenfalls unter anderem festgehalten: Übergabe der restlichen GmbH-Anteile der Tochter nach zwei Jahren, Weiterbeschäftigung der beiden Geschäftsführer für mindestens zwei Jahre und Beratertätigkeit des Seniors für mindestens ein Jahr. Nach der notariellen Beurkundung und endgültigen Finanzierungszusage wurde die erfolgreiche Umsetzung der Nachfolgeregelung angemessen kommuniziert. Besonders hervorgehoben wurde dabei, dass die Firma nicht zerschlagen wurde und somit rund 45 Arbeitsplätze am Standort RheinMain abgesichert werden konnten.

Kontakt:

Reinhard Rau
Inhaber, optimum consulting.de e.K., Eschborn
reinhard.rau@optimum-consulting.de

 
 
   
 
 
  Gewerbeimmobilie des Monats  
 


362 m² Bürofläche in Gießen zu vermieten

 
 
   

Die Mietfläche befindet sich in einem verkehrsgünstig gelegenen Bürogebäude im gut frequentierten Gewerbegebiet West in Gießen. Das repräsentative Bürogebäude besteht aus drei Etagen mit einer Gesamt vermietbaren Fläche von über 2.527 m². Die Büroflächen sind modern eingerichtet und flexibel gestaltbar. Die Räume verfügen über sehr gute natürliche Lichtverhältnisse und einer freundlichen und modernen Atmosphäre.

 
 

Es ist eine CAT 6 EDV Verkabelung vorhanden. In der direkten Nachbarschaft zum Objekt befinden sich weitere Bürogebäude, Dienstleister und Einzelhandel. Zu den jetzigen Mietern zählen unter anderem eine Anwaltskanzlei, ein Ingenieurbüro und ein Energiedienstleister. Das Objekt verfügt über 50 Parkplätze. Hiervon können Parkplätze angemietet werden.

Ausstattung

  • CAT 6 EDV Verkabelung
  • Gas - Zentralheizung (Dez. 2015 erneuert)
  • Neue Dacheindeckung im Herbst 2015
  • Außenjalousien
  • strapazierfähiger Teppichboden
  • flexible Raumgestaltung

Für weitere Informationen steht Ihnen Billy Malloy unter den folgenden Kontaktdaten zur Verfügung.

Gewerbe-Immobilien-Zentrum Mittelhessen GmbH, Karl-Kellner-Ring 23, 35576 Wetzlar, Fon 06441/444555-0, Fax 06441/444555-9

www.giz-mittelhessen.de, Billy.Malloy@giz-mittelhessen.de

 
 
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  exact Beratung GmbH
Karl-Kellner-Ring 23
35576 Wetzlar

Telefon: +49 (0) 64 41 / 44 79 98-0
Telefax: +49 (0) 64 41 / 44 79 98-70

info@unternehmensboerse-hessen.de
www.unternehmensboerse-hessen.de

Vertretungsberechtigte Geschäftsführer:
Dirk Olbrich; Jens Olbrich

Amtsgericht Wetzlar HRB 4734
 
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